+
Karl-Theodor zu Guttenberg.

Ex-Minister verschiebt Bitcoins

Guttenberg arbeitet jetzt für ein Start-up

San Francisco - Neuer Job für den ehemaligen Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg: Der 42-Jährige ist als Berater beim US-Start-up Ripple Labs eingestiegen.

Er wolle der auf Geldtransfers spezialisierten Firma helfen, "die regulatorischen Fallstricke zu umgehen", sagte Guttenberg der "Wirtschaftswoche" laut einer Vorabmeldung vom Samstag. Ripple Labs arbeitet dem Bericht zufolge daran, Überweisungen so einfach zu machen wie das Versenden einer E-Mail. Es biete den Transfer von virtuellen Währungen wie Bitcoin an, aber auch von herkömmlichen Währungen wie Dollar oder Euro.

Guttenberg sagte dazu: "Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient." Der Markt für Cyberwährungen, von denen Ripple Labs auch eine eigene kreiert hat, befinde sich noch am Anfang. "Die Erfindung dieser Technologie kann jedoch nicht rückgängig gemacht werden", sagte Guttenberg.

Der einstige CSU-Hoffnungsträger war zunächst Bundeswirtschaftsminister und übernahm im Herbst 2009 das Verteidigungsressort. Anfang 2011 trat Guttenberg zurück, nachdem ihm die Universität Bayreuth wegen Plagiaten den Doktortitel aberkannt hatte. Anschließend zog er mit seiner Familie in die USA.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Geschäftsklima-Index steigt auf weiteres Rekordhoch
München (dpa) - Die Stimmung in vielen deutschen Unternehmen bleibt blendend: Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts ist im November auf das nächste Rekordhoch …
Geschäftsklima-Index steigt auf weiteres Rekordhoch
Immobilienboom treibt Neugeschäft am Bau auf Hoch seit 1999
Wiesbaden/Berlin (dpa) - Die niedrigen Zinsen und die starke Nachfrage nach Immobilien bescheren dem Bauhauptgewerbe Rekorde. Im September verzeichnete die Branche das …
Immobilienboom treibt Neugeschäft am Bau auf Hoch seit 1999
Uber informierte erst potenziellen Investor Softbank über Datenklau
Daten von über 50 Millionen Passagieren und rund 7 Millionen Fahrern wurden geklaut. Doch der Konzern Uber informierte seine Kunden darüber erst ein Jahr später.
Uber informierte erst potenziellen Investor Softbank über Datenklau
Deutsche sind Bargeldkönige der Eurozone
Frankfurt/Main (dpa) - In Deutschland haben die Bürger laut einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) so viel Bargeld in der Brieftasche wie in keinem anderen Land …
Deutsche sind Bargeldkönige der Eurozone

Kommentare