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Ex-AUB-Chef: Siemens-Aufsichtsrat wusste von verdeckten Zahlungen

Nürnberg - Nach Angaben des früheren Bundesvorsitzenden der Arbeitnehmerorganisation AUB, Wilhelm Schelsky, war die oberste Führungsebene des Elektrokonzerns Siemens über die millionenschweren verdeckten Zahlungen an die AUB informiert.

“Der Kreis derer, die über die Finanzierung Bescheid wussten, war rückblickend erschreckend groß“, sagte Schelsky am Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Nur die konkrete Abwicklung der verdeckten Zahlungen in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro etwa über ein verzweigtes Firmennetz sei nicht vielen bekannt gewesen.

Die Modalitäten der Zahlungen habe er in der Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 1990 mit dem früheren Zentralvorstand Hermann Franz sowie dem damaligen Sprecher der Leitenden Angestellten, Bruno Drews, geregelt, berichtete Schelsky. Franz habe ihm später die Aufforderung des Aufsichtsrats übermittelt, mit dem Aufbau der AUB als Gegenmacht zur IG Metall im Konzern fortzufahren.

Nach Drews sei der derzeitige Siemens-Personalchef Deutschland, Walter Huber sein Ansprechpartner bei Siemens geworden. Schelsky ist unter anderem wegen Steuerhinterziehung und Betrugs angeklagt. Der frühere Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer muss sich in dem Prozess wegen Steuerhinterziehung und Untreue verantworten.

dpa

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