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Der Bevölkerungsrückgang wird nach Ansicht eines Experten auch die Gbeühren für Wasser steigen lassen.

Experte: Bevölkerungsrückgang sorgt für steigende Gebühren

Kassel - Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung müssen sich die Kommunen auf kräftige Einnahmeausfälle und die Bürger auf steigende Gebühren beispielsweise für Wasser und Abwasser einstellen.

Ein Rückgang der Bevölkerung um 30 Prozent führe zu 50 Prozent höheren Gebühren, sagte der Nürnberger Finanzökonom Horst Körner von der arf Gesellschaft für Organisationsentwicklung am Mittwoch bei einer Tagung zum Thema Kommunalfinanzen und demografischer Wandel in Kassel.

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Sein Vorschlag zur Entlastung der Kommunalfinanzen: Statt weiter viel Geld für Schulen und Kindergärten auszugeben, sollte einiges davon für die Betreuung von Senioren abgezweigt werden. Es gebe einen “demografischen Anpassungsbedarf“. “Der Ausbau der Kinderbetreuung ist Handeln gegen die demografische Entwicklung. Ein Rückgang des Bedarfs ist absehbar“, betonte Körner. Allerdings zeigte er sich skeptisch, dass ein solches Vorgehen politisch durchsetzbar wäre. Er empfahl außerdem eine verstärkte Integration von Zuwanderern und eine verbesserte Zusammenarbeit von Kommunen.

dpa

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