Experten: Euro klettert über 1,30 Dollar

- New York - Der Dollar hat ein neues Rekordtief verbucht. Während sich die Wall Street dank guter Arbeitsmarktdaten und dem Wahlsieg von US-Präsident George Bush auf Höhenflug befindet, ist der "Greenback" in New York zum Wochenschluss auf einen neues Tief von 1,2964 Dollar je Euro abgesackt. Das bisherige war am 18. Februar mit 1,2925 Dollar je Euro erreicht worden. Devisenmarktexperten gehen in den kommenden Wochen von einem Anstieg des Euro auf über 1,30 Dollar aus. Der Dollar hat seit seinem Rekordhoch vom Oktober 2000 gegenüber dem Euro bereits fast 58 Prozent an Wert verloren. Nach überstandener Wahl könnte die Bush-Administration bald signalisieren, dass sie bereit sei, "den Dollar weiter fallen zu lassen", berichtet die "New York Times".

<P>Ein solcher Rückgang wäre, falls er ordentlich verlaufe, gar nicht so schlecht. Er würde zwar diejenigen schädigen, die ins Ausland reisen und die Importgüter kaufen. Ein schwacher Dollar würde jedoch den US-Exporteuren sowie Firmen helfen, die im Inland mit Importen aus Europa und Asien konkurrieren, hieß es. <BR><BR>Das US-Leistungsbilanzdefizit wird in diesem Jahr ein Rekordniveau von etwa 600 Milliarden Dollar erreichen.</P><P> </P>

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