Mai-Arbeitslosigkeit unter 300.000-Marke? 

Nürnberg - Der kräftige Frühjahrsaufschwung hat nach Experteneinschätzung die Mai-Arbeitslosigkeit in Bayern wahrscheinlich unter die Marke von 300.000 sinken lassen.

Die Arbeitslosenquote dürfte auf 4,5 Prozent rutschen. Im April hatte sie noch bei 4,8 Prozent gelegen; knapp 319 000 Männer und Frauen waren damals im Freistaat auf Jobsuche. Die offiziellen Zahlen will die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit an diesem Dienstag (1. Juni) in Nürnberg bekanntgeben. Grund für die gute Entwicklung sei die anspringende Konjunktur, erläuterte eine Expertin aus dem Arbeitsministerium in München. “Der Erholungsprozess der Wirtschaft fasst wieder Tritt.“

Besonders in den Bereichen Zeitarbeit, private und soziale Dienstleistungen und im Baugewerbe werde wieder eingestellt. Da Unternehmen aber zunächst einmal Kurzarbeit zurückfahren, entstünden vorerst nur wenige neue Stellen. Auch nutzten viele Betriebe erst einmal die Möglichkeit, Auftragsspitzen mit Überstunden abzufangen. Dennoch sei für die Zukunft Optimismus angesagt, betonte die Expertin.

dpa

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