Experten: Super könnte bald 1,30 Euro kosten

- Autofahrer müssen sich für längere Zeit auf hohe Benzinpreise einstellen. Davon geht Rainer Wieck vom Erdöl-Informationsdienst (EID) aus. Zudem dürften nach Einschätzung von Experten auch die Heizöl- und Gaskosten im Gefolge der Ölpreisexplosion deutlich steigen. Die Situation auf dem Ölmarkt sei äußerst labil und weitere Preisausschläge nach oben durchaus möglich, sagte Wieck. In New York kletterte der Preis für Rohöl der Sorte Crude Light bis Handelsschluss um 2 US-Cent auf 43,82 Dollar je Barrel. Es war der höchste Stand seit dem ersten Handel an der Rohstoffbörse vor 21 Jahren.

<P>Der Automobilclub von Deutschland (AvD) befürchtet einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge in den kommenden Wochen Preiserhöhungen von bis zu zehn Cent pro Liter. Sollte die weltweite Terrorangst weiterhin groß bleiben, könnte der Preis für den Liter Superbenzin erstmals bis auf 1,30 Euro steigen, auch bei Diesel befürchtet der AvD Preiserhöhungen auf über einen Euro je Liter.</P><P>Nach Einschätzung des EID müssen sich die Verbraucher auch auf steigende Heizölpreise einstellen. Trotz geringer Nachfrage sind die Preise schon jetzt ungewöhnlich hoch, es ist mit einem heißen Heizöl-Herbst zu rechnen, sagte Wieck. Auch die Gaspreise dürften auf dem Weg nach oben folgen. Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) hält steigende Erdgaspreise zum Herbst und Winter im ganzen Bundesgebiet für wahrscheinlich.</P>

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