Export trägt Boot 2005

- Düsseldorf - Mit Superyachten und Segelbooten segelt die deutsche Wassersportwirtschaft der Konsumflaute davon. 2004 konnte die Freizeitbranche ersten Schätzungen zufolge ihren Umsatz um 1,5 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro steigern. Und auch für die nächsten zwei bis drei Jahre ist die Branche optimistisch. Fast drei Viertel der Unternehmen erwarten gleich gute oder bessere Geschäfte, teilte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Jürgen Tracht, mit.

<P>"Wir werden ein dauerhaftes Wachstum des Wassersportmarktes auch in Deutschland haben", sagte Tracht eine Woche vor der Eröffnung der weltgrößten Messe für Yacht- und Wassersport, der Boot 2005, in Düsseldorf. An den Ausgaben für Freizeit und Hobby sparten die Bundesbürger offensichtlich am wenigsten. Allerdings spiegelt die Entwicklung im Bootsbau das Bild in vielen anderen Wirtschaftsbereichen. Das Premiumsegment und der billige Einsteigerbereich boomen. Dagegen dümpelt das mittlere Marktsegment mit Kaufpreisen zwischen 50 000 und 150 000 Euro pro Schiff vor sich hin.<BR>Bei den deutschen Bootsbauern trägt vor allem der Export das Geschäft. Besonders deutsche Segelyachten stehen bei den ausländischen Kunden weiter oben auf der Beliebtheitsskala.<BR><BR>Die Messe mit 1650 Ausstellern aus 54 Ländern dauert von 15. bis 23. Januar.<BR></P><P> </P>

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