Exportwirtschaft schlägt sich glänzend

- Wiesbaden - Die deutsche Konjunktur ist zwischen dem belebenden Effekt des schwachen Euro und der Belastung durch die Rekord-Ölpreise hin- und hergerissen. Während die Ausfuhren durch den sinkenden Euro-Kurs weiter an Fahrt gewinnen, könnten die Rekordhochs bei Benzin und Heizöl den privaten Konsum bremsen.

Angesichts der gegensätzlichen Signale unterscheiden sich auch die Prognosen: Während die HypoVereinsbank für das zweite Quartal mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent rechnet, erwarten Analysten der Commerzbank ein Wachstum der Wirtschaft.Im Mai führten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 63,6 Milliarden Euro aus, das waren 5,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum April ergab sich kalender- und saisonbereinigt ein Plus von 3,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Besonders stark zog die Nachfrage nach Waren aus Deutschland in den elf restlichen Ländern der Euro-Zone an. Vor allem wegen der Rekordstände beim Rohöl stiegen die Importe im Jahresvergleich überdurchschnittlich um 11,1 Prozent auf 51,6 Milliarden Euro."Positiv auf die Exporte hat sich die Entwicklung des Euro ausgewirkt, der in den vergangenen drei Monaten zehn Prozent an Wert verloren hat", erklärte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, Anton F. Börner. Allerdings beeinträchtigen die hohen Energie- und Rohstoffpreise die positive Entwicklung.

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