Extras für RWE-Manager

- Berlin - Für die Spitzenmanager des Essener Stromkonzerns RWE werden einem Zeitungsbericht zufolge erneut millionenschwere Gewinne aus Aktienoptionsprogrammen fällig. Rund 700 RWE-Führungskräfte könnten ab Mittwoch Aktienoptionen einlösen, die für das Jahr 2004 ausgereicht wurden, berichtet die "Berliner Zeitung".

Die mit Abstand höchsten Beträge würden dabei für die Vorstandsmitglieder fällig. So habe allein Konzernchef Harry Roels für 2004 insgesamt 470 000 Optionen zugeteilt bekommen. Deren Einlösung dürfte ihm ein Zusatzeinkommen von 8,3 Millionen Euro bescheren. Roels, dessen gewöhnliche Jahresvergütung bei 3,8 Millionen Euro liege, komme damit auf ein Jahreseinkommen von mehr als zwölf Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr konnten die RWE-Chefs dem Bericht zufolge ihre Grundgehälter von zusammen 10,6 Millionen Euro mit Gewinnen aus solchen Optionsprogrammen um einen Betrag von insgesamt 18 Millionen Euro aufstocken.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Uber signalisiert Gesprächsbereitschaft in London
Der Fahrdienst-Vermittler Uber steht in London vor dem Aus. Dagegen regt sich Widerstand, vor allem bei jüngeren Kunden. Das Unternehmen geht unterdessen auf die …
Uber signalisiert Gesprächsbereitschaft in London
Experte: Keine steigenden Preise nach Air-Berlin-Aufteilung
Berlin - Bei der Aufteilung der insolventen Fluglinie Air Berlin sieht ein Reiseexperte derzeit nicht die Gefahr steigender Ticketpreise. "Es sind weder ein Monopol noch …
Experte: Keine steigenden Preise nach Air-Berlin-Aufteilung
US-Banken weitaus profitabler als europäische Konkurrenz
Zehn Jahre nach der Finanzkrise sprudeln an der Wall Street die Gewinne. Europas Banken hinken hinterher. Nach Einschätzung von Experten wird sich daran so schnell auch …
US-Banken weitaus profitabler als europäische Konkurrenz
E-Autolobby: Elektroautos sind keine Gefahr fürs Stromnetz
Ist das Elektroauto eine Gefahr fürs Stromnetz? Die Energiebranche ist besorgt, doch die Fürsprecher der Stromautos halten das für stark übertrieben.
E-Autolobby: Elektroautos sind keine Gefahr fürs Stromnetz

Kommentare