Extras für RWE-Manager

- Berlin - Für die Spitzenmanager des Essener Stromkonzerns RWE werden einem Zeitungsbericht zufolge erneut millionenschwere Gewinne aus Aktienoptionsprogrammen fällig. Rund 700 RWE-Führungskräfte könnten ab Mittwoch Aktienoptionen einlösen, die für das Jahr 2004 ausgereicht wurden, berichtet die "Berliner Zeitung".

Die mit Abstand höchsten Beträge würden dabei für die Vorstandsmitglieder fällig. So habe allein Konzernchef Harry Roels für 2004 insgesamt 470 000 Optionen zugeteilt bekommen. Deren Einlösung dürfte ihm ein Zusatzeinkommen von 8,3 Millionen Euro bescheren. Roels, dessen gewöhnliche Jahresvergütung bei 3,8 Millionen Euro liege, komme damit auf ein Jahreseinkommen von mehr als zwölf Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr konnten die RWE-Chefs dem Bericht zufolge ihre Grundgehälter von zusammen 10,6 Millionen Euro mit Gewinnen aus solchen Optionsprogrammen um einen Betrag von insgesamt 18 Millionen Euro aufstocken.

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