EZB: „Angstbetrag“ der Banken steigt weiter

Frankfurt am Main - Die rund 6000 bei der Europäischen Zentralbank (EZB) registrierten Banken haben über das Wochenende erneut eine Rekordsumme hinterlegt.

Die Banken überwiesen am Freitagabend 493,3 Milliarden Euro, um ihr Geld so zu sichern, mehr als je zuvor, wie die EZB am Montag mitteilte.

Dieser sogenannte Angstbetrag stieg in den vergangenen Wochen kontinuierlich. Händler sehen das als Ausdruck für das Misstrauen, das die Banken gegeneinander hegen, weil sie ihre überschüssige Liquidität sonst aneinander verleihen würden. Während die meisten Banken im Geld schwimmen, hat mindestens eine Bank Probleme: Die EZB verlieh 2,4 Milliarden Euro zu einem besonders hohen Zins von 1,75 Prozent.

dapd

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