+
EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark

EZB-Ökonom macht Berlin und Paris für Krise verantwortlich

München - EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark hat Deutschland und Frankreich eine Mitschuld an der Verschuldungskrise im Euro-Raum gegeben und künftig mehr und schnellere Sanktionen bei Verstößen gegen die Euro-Regeln verlangt.

Dass der Stabilitäts- und Wachstumspakt zuletzt “gänzlich versagt“ habe, sei unter anderem dem Aufweichen der Regeln im Jahr 2005 auf Initiative der Regierungen in Berlin und Paris zuzuschreiben, sagte Stark am Montagabend in München. Er forderte eine “grundsätzliche Erneuerung“ des Stabilitäts- und Wachstumspakts durch Entpolitisierung. Die Europäische Zentralbank werde auf jeden Fall ihre Unabhängigkeit verteidigen.

Riesen-Wut: Griechen streiken gegen Sparkurs

Riesen-Wut: Griechen streiken gegen Sparkurs

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trend zur Shitstorm-Versicherung - Firmen fürchten um guten Ruf
Ein Skandal kann den Ruf eines Unternehmens ruinieren - und im Extremfall die Existenz kosten. Die Angst vor dem Shitstorm steigt in den Chefetagen weltweit. Doch wo ein …
Trend zur Shitstorm-Versicherung - Firmen fürchten um guten Ruf
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Wegen möglicher Gesundheitsrisiken hat ein Lebensmittelhersteller mehrere seiner Produkte zurückgerufen. Wegen überschrittener Grenzwerte können sie Sehstörungen …
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Teil-Rückzug
Die Brexit-Verhandlungen verlaufen schleppend, die Unternehmen werden zunehmend nervös. Airbus erhöht nun den Druck auf die britische Regierung.
Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Teil-Rückzug
EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft
Donald Trump ließ sich durch alle diplomatischen Bemühungen der EU nicht beirren. Jetzt kommt im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten der europäische Gegenschlag. …
EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.