+
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet.

EZB: Weitere Risiken und Abschreibungen für Banken

Frankfurt/Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht in der Finanzkrise nach wie vor immense Risiken für die Banken im Euro- Raum und erwartet weitere Milliardenabschreibungen.

Das Potenzial für weitere Abschreibungen vor allem aus Kreditrisiken schätzt die Notenbank von jetzt an bis Ende 2010 auf 283 Milliarden Dollar (204 Mrd Euro), wie aus dem am Montag veröffentlichten “Finanzstabilitätsbericht“ der EZB hervorgeht. Seit Beginn der Krise im Sommer 2007 bis Ende 2010 würden sich die Abschreibungen auf 649 Milliarden US-Dollar summieren.

Als weiteres Risiko für die Stabilität der Finanzmärkte im Euro- Raum sieht die EZB vor allem die Konjunkturschwäche. “Alle Marktteilnehmer müssen in der kommenden Phase besonders wachsam sein“, mahnte die EZB. Für Selbstzufriedenheit sei kein Platz, denn “die Risiken für die Finanzstabilität bleiben hoch“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Der Trend geht zur Shitstorm-Versicherung für Unternehmen
Ein Skandal kann den Ruf eines Unternehmens ruinieren - und im Extremfall die Existenz kosten. Die Angst vor dem Shitstorm steigt in den Chefetagen weltweit. Doch wo ein …
Der Trend geht zur Shitstorm-Versicherung für Unternehmen
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen
Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie …
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen
VW-Aufsichtsrat Weil: So lange wird die Diesel-Krise noch dauern
Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsratsmitglied Stephan Weil (SPD) rechnet damit, dass Volkswagen noch lange mit dem Abgas-Skandal zu tun haben wird.
VW-Aufsichtsrat Weil: So lange wird die Diesel-Krise noch dauern

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.