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Facebook-Gründer Zuckerberg hat mit seinem Konzern einen langen und steinigen Weg bis zur bestmöglichen Datensicherheit zu beschreiten. 

Skandal um einen Riesenkonzern

Facebook-Chef Zuckerberg: Behebung der Datenprobleme dauert „einige Jahre“

Facebook kann seine Probleme mit dem Schutz von Nutzerdaten zwar beheben. Dies wird laut Mark Zuckerberg jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. 

Menlo Park - Facebook wird nach den Worten von Unternehmenschef Mark Zuckerberg "einige Jahre" brauchen, um seine Probleme mit dem Schutz von Nutzerdaten zu beheben. Er wünschte, er könnte alle diese Probleme in drei oder sechs Monaten lösen, doch sei eine "längere Zeitspanne" nötig, sagte Zuckerberg in einem am Montag veröffentlichten Interview des US-Nachrichtenportals "Vox". Facebook werde sich aus "diesem Loch herausgraben", doch werde diese einige Jahre dauern.

Der Internetkonzern steht durch den Skandal um die mutmaßliche Abschöpfung der Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern durch die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica unter massivem Druck. Die Daten sollen für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt worden sein. Behörden in den USA wie Großbritannien haben Ermittlungen eingeleitet.

Es ist ein langer Weg bis zur erwünschten Sicherheit

Als Reaktion auf den Skandal hatte Facebook bereits in den vergangenen Tagen eine Reihe von Änderungen in dem Online-Netzwerk angekündigt. Durch eine Neugestaltung der Facebook-Seiten sollen die Nutzer nach Angaben des Unternehmens leichteren Zugang zu Einstellungen und Funktionen erhalten, mit denen sie die Sicherheit ihrer Profile erhöhen können.

Zuckerberg sagte in dem "Vox"-Interview, die Probleme von Facebook seien unter anderem dadurch entstanden, dass sein Unternehmen zu idealistisch gewesen sei und sich zu sehr auf die positiven Aspekte der Vernetzung von Menschen konzentriert habe. Facebook habe sich dabei nicht genügend "um einige der negativen Gebrauchsweisen" der von dem Netzwerk zur Verfügung gestellten Instrumente gekümmert.

AFP

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