+
Ein junger Mann meldet sich im Internet auf der Startseite des Online-Netzwerkes "Facebook" an.

Facebook geht an die Börse

New York - Das Online-Netzwerk Facebook bereitet sich auf einen Börsengang vor. Das Unternehmen führt eine Zwei-Klassen- Aktienstruktur ein, die den Einfluss bestehender Anteilseigner sichern soll.

Zugleich stellte Facebook in einer Erklärung für US- Medien klar, ein Gang an die Börse stehe nicht unmittelbar bevor. Facebook ist mit mehr als 300 Millionen Nutzern das populärste Online-Netzwerk.

Alle bisherigen Facebook-Anteilseigner sollen sogenannte Class-B- Aktien bekommen, die zehn Mal soviele Stimmrechte haben wie herkömmliche Papiere der Klasse A, berichtete als erstes das “Wall Street Journal“ am Dienstagabend. Damit würde bei einer Aktienplatzierung vor allem die starke Rolle des 25-jährigen Facebook-Gründers Mark Zuckerberg gesichert. Es ist der bisher deutlichste Hinweis auf konkrete Börsenpläne bei Facebook.

Eine solche Zwei-Klassen-Struktur hatte unter anderem der Internet-Konzern Google gewählt, um bei seinem Börsengang im Jahr 2004 den Einfluss der Gründer Larry Page und Sergey Brin zu garantieren.

Bei Online-Netzwerken wie Facebook können Nutzer eigene Profile anlegen und miteinander kommunizieren. Da Facebook als eines der vielversprechendsten Internet-Unternehmen gilt, wird bereits seit längerem ein Börsengang erwartet. Zuckerberg hatte einen solchen Schritt mehrfach nicht ausgeschlossen, um Geld für die weitere Entwicklung zu heben. Bisher besorgte sich Facebook mehrere hundert Millionen Dollar über den Verkauf kleiner Anteile an Investoren.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Volkswirte: Arbeitsmarkt trotz Risiken vorerst stabil
Im Februar herrscht auf dem Arbeitsmarkt in der Regel Winterpause - Experten rechnen diesmal allenfalls mit einem leichten Rückgang der Erwerbslosenzahl. Im …
Volkswirte: Arbeitsmarkt trotz Risiken vorerst stabil
Textilkonferenz in Dhaka: Katerlaune statt Feierstimmung
Bangladesch hat zuletzt viele Fortschritte bei der Sicherheit seiner Textilarbeiter gemacht. Auf einem Gipfel sollten sie diskutiert werden. Doch ein anderer Konflikt …
Textilkonferenz in Dhaka: Katerlaune statt Feierstimmung
Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada
Bad Vilbel - Um Stada ringen derzeit drei Finanzinvestoren. Schon in wenigen Tagen könnte sich entscheiden, ob der Arzneimittelhersteller eigenständig bleibt. …
Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada
Kritik an Dobrindts Roboterauto-Gesetz - zu unpräzise
München - Der Bund will den Weg in die Zukunft des Roboterautos ebnen. Doch der Teufel steckt im Detail: Das autonome Fahren wirft versicherungsrechtliche Fragen auf - …
Kritik an Dobrindts Roboterauto-Gesetz - zu unpräzise

Kommentare