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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Facebook vor Rekord-Börsengang?

New York - Facebook könnte laut eines Berichts bei einem Börsengang im kommenden Jahr auf Anhieb im Olymp der US-Unternehmen landen. Gründer Mark Zuckerberg hat es bislang nicht eilig.

Facebook könnte im kommenden Jahr laut einem US-Bericht bereits mit einem Firmenwert von mehr als 100 Milliarden Dollar an die Börse gehen. Das weltgrößte Online-Netzwerk könnte die Aktien im ersten Quartal kommenden Jahres platzieren, berichtete der US-Fernsehsender CNBC weiter unter Berufung auf informierte Personen.

Der große Facebook-Knigge

Der große Facebook-Knigge

Eine Bewertung von 100 Milliarden Dollar würde Facebook auf einen Schlag in den Olymp der US-Unternehmen katapultieren. Es wäre eine rasante Verteuerung. Zuletzt war anhand der Geschäfte auf dem Zweitmarkt für Mitarbeiteraktien mit einem Wert von 85 Milliarden Dollar kalkuliert worden. Im Januar noch soll Facebook frische Investorengelder mit einer Bewertung von 50 Milliarden Dollar hereingeholt haben.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte es bisher nicht eilig gehabt, sein Unternehmen an die Börse zu bringen. Das Netzwerk hat genug Investorengelder und muss im Gegensatz zu börsennotierten Firmen nicht jedes Quartal seine Zahlen vorlegen.

Allerdings dürfte der Gang an die Börse nach US-Regeln unausweichlich sein: Facebook wird voraussichtlich in diesem Jahr die Marke von 500 Anteilseignern übersteigen. Damit würden öffentliche Quartalsberichte Pflicht. Und wenn man schon seine Zahlen offenlegen muss, kann man genauso gut auch den Geldregen einer Aktienplatzierung mitnehmen, wird für gewöhnlich die Gedankenkette hinter dem erwarteten Börsengang beschrieben. Schließlich hatte auch die Managerin Sheryl Sandberg, die bei Facebook für das operative Geschäft zuständig ist, einen Gang an die Börse als “unvermeidlich“ beschrieben.

dpa

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