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Mark Zuckerberg gerät in der Daten-Affäre unter Druck.

Nach Daten-Skandal 

New Yorker Investor: „Zuckerberg sollte als Facebook-Chef zurücktreten“

Der Chef eines großen Facebook-Investors meldet sich jetzt mit der Forderung zu Wort, Mark Zuckerberg solle als Chef des Verwaltungsrats zurücktreten. 

New York - Im Zuge des Daten-Skandals bei Facebook hat sich nun Scott Stringer, Vorstand eines wichtigen Investors in New York zu Wort gemeldet. Wenn es nach ihm ginge, solle Facebook-Chef Mark Zuckerberg von seinem Posten als Chef des Verwaltungsrats (Chairman of the Board) zurücktreten, um das Vertrauen der Nutzer und Investoren wiederzugewinnen. Das berichtet die Financial Times. 

Stringer, der Rechnungsprüfer der Stadt New York, verwaltet die Investments der New Yorker Pensionsfonds, die Facebook-Aktien im Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar halten. Facebook sei das achtgrößte Unternehmen der Welt mit zwei Milliarden Nutzern, sagte Stringer dem US-Fernsehsender CNBC. Das Unternehmen habe sich nicht in einer Art und Weise verhalten, die es Nutzern leicht mache, sich gut und sicher zu fühlen. Auf Twitter schrieb Stringer, Facebooks Skandal stelle ein Risiko für die Pensionäre von New York City dar. 

Desweiteren führte Stringer aus, Facebook sehe sich mit der Aussicht auf striktere Regulierungen sowie einem Risiko für seine Marke konfrontiert. Sollte das Unternehmen nicht darauf reagieren, werde er „Jahr für Jahr“ zurückkommen. Facebook habe sich zu der Stellungnahme nicht geäußert, schreibt die Financial Times.

Nicht der erste Angriff auf Zuckerberg

Auf einen Angriff von Apple-Chef Tim Cook ging Zuckerberg in einem Interview mit dem US-amerikanischen Magazin Vox allerdings ein. Cook hatte Facebook dafür kritisiert, Nutzer an Werbekunden zu verkaufen, während Apple Produkte an Kunden verkaufe. Zuckerberg konterte, Facebook wolle eben alle Menschen auf der Welt verbinden. Wäre es so teuer wie Apple, wäre es eine Plattform nur für Reiche, so Zuckerberg.

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