Tod von Fahd treibt Ölpreis

- New York - Der Ölpreis ist nach dem Tod des saudi-arabischen Königs Fahd in den USA auf über 61 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur und verfügt über die umfangreichsten Ölreserven der Welt. Der Golf-Staat ist auch das dominierende Land in der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), die wiederum 40 Prozent der globalen Ölversorgung abdeckt.

Das Land hat als einziger Opec-Produzent freie Kapazitäten, um in Krisenfällen die Ölförderung und -exporte rasch aufzustocken.

König Fahds Halbbruder Kronprinz Abdullah, der neue König, dürfte an der saudi-arabischen Ölpolitik kaum etwas ändern, vermuten Ölfachleute. Die Märkte waren trotzdem nervös.

Der Aufschwung der Ölpreise hielt sich allerdings in Grenzen. Öl zur September-Auslieferung legte am New Yorker Warenterminmarkt Nymex zunächst um 1,1 Prozent auf 61,23 Dollar zu. Der September-Kontrakt notierte später mit 61,07 Dollar um 0,83 Prozent höher als am Vorwochenschluss.

Öl hatte am 7. Juli in New York mit 62,10 Dollar den Höchststand erreicht. Der Ölpreis nähert sich nach einem Anstieg von mehr als drei Prozent während der vergangenen Woche wieder diesem Niveau. Die Ölmärkte hatten bereits auf die Explosion in einer Raffinerie in Texas vergangene Woche mit steigenden Preisen reagiert.

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