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Das Filialnetz der Sparkassen soll schrumpfen. Verbandspräsident Georg Fahrenschon sieht dafür gute Gründe.

220 Geschäftsstellen sollen schließen

Fahrenschon verteidigt Filial-Schließungen der Sparkassen

Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon hat die Schließung von Filialen verteidigt. „Sparkassen müssen da sein, wo die Menschen sind - und das ist heute immer stärker im Internet.“

Dies sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). Wenn Kunden heute in die Filiale kämen, wollten sie immer weniger Überweisungen oder andere Zahlungsgeschäfte abwickeln. „Die Kunden wollen heute in Filialen eine hochwertige Beratung. Deshalb fassen wir Geschäftsstellen zu höherwertigen Beratungseinheiten zusammen. Damit sinkt die Zahl der Filialen.“

Allein in Bayern droht in diesem Jahr bis zu 220 der derzeit mehr als 2200 Geschäftsstellen das Aus. Das dichte Filialnetz der Sparkassen stamme aus einer Zeit, in der die Kunden für Überweisungen noch in die Filiale gegangen seien oder Bargeld an der Kasse abholt hätten, hatte der bayerische Sparkassenpräsident Ulrich Netzer vor wenigen Wochen gesagt. Inzwischen komme ein Kunde im Durchschnitt nur einmal pro Jahr in eine Filiale, nehme aber 108 mal pro Jahr online Kontakt auf. Auf dieses geänderte Kundenverhalten müssten die Sparkassen reagieren. Bereits im vergangenen Jahr waren 82 Geschäftsstellen in Bayern weggefallen.

Diese Politiker wechselten in die Wirtschaft

dpa

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