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Nach weiteren Milliardenverlusten benötigt der größte US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae erneut eine Kapitalspritze vom Staat.

Fannie Mae braucht weitere 10 Milliarden Dollar

Washington - Nach weiteren Milliardenverlusten benötigt der größte US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae erneut eine Kapitalspritze vom Staat.

Wie das Institut am Donnerstag in Washington mitteilte, wurde auch im zweiten Quartal ein Minus von 14,8 Milliarden Dollar (10,3 Mrd Euro) geschrieben. Deshalb habe man beim US- Finanzministerium weitere 10,7 Milliarden Dollar Finanzhilfe beantragt. Damit würden sich die gewährten staatlichen Hilfen auf 44,9 Milliarden Dollar addieren.

Fannie Mae und das ebenfalls verlustreiche Zwillingsinstitut Freddie Mac stehen hinter etwa jedem zweiten Immobilienkredit in den USA. Um den völligen Kollaps des Hypothekenmarkts zu verhindern, hatte der Staat im vergangenen September das Steuer bei den zwei Häusern übernommen. Insgesamt hat der Staat den beiden Immobilienfinanzierern bei Bedarf Hilfen von bis zu 200 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

dpa

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