+
Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt.

Libor-Affäre

Fannie Mae verklagt Deutsche Bank

New York (dpa) - Der US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae verklagt im Libor-Skandal die Deutsche Bank und acht weitere Institute. Es geht um einen ordentlichen Batzen Geld.

Das verstaatlichte Unternehmen fordert von den Großbanken Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund 800 Millionen US-Dollar (585 Mio Euro).  Dies geht aus einer am Donnerstag in New York eingereichten Klageschrift hervor. Die in der Finanzkrise 2008 verstaatlichte Fannie Mae sieht sich durch die Manipulation der Libor-Zinssätze geschädigt, zu denen sich Banken untereinander Geld leihen. Aufsichtsbehörden in aller Welt ermitteln bereits gegen zahlreiche Banken, es wurden schon hohe Geldstrafen verhängt.

Stationen der Bankenrettung in Deutschland

Stationen der Bankenrettung in Deutschland

Fannie Mae zielt mit der jüngsten Klage neben der Deutschen Bank auch auf die europäischen Institute UBS, Credit Suisse, Rabobank, Barclays und Royal Bank of Scotland (RBS) sowie auf die US-Banken JPMorgan, Citigroup und Bank of America. Alle neun betroffenen Banken lehnten eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen …
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der jüngste Rundumschlag von Donald Trump hat den Dax am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Der US-Präsident heizte den Handelskonflikt weiter …
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück
Köln (dpa) - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp ausgesprochen.
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Kommentare