MAN fasst Busbereich mit Lastwagen-Geschäft zusammen

München/Salzgitter - Der Münchner Maschinenbau- und Nutzfahrzeuge-Konzern MAN fasst sein schwächelndes Busgeschäft mit der boomenden Lkw-Sparte zusammen.

Vom 1. Februar an werde die in Salzgitter ansässige schwächelnde Bustochter NEOMAN organisatorisch in die Nutzfahrzeugsparte des Konzerns integriert, teilte MAN Nutzfahrzeuge am Mittwoch in München mit. Dadurch will MAN das Synergiepotenzial zwischen beiden Bereichen besser nutzen.  "Damit sind wir zuversichtlich, unsere Ergebnisziele auch im Bus-Bereich erreichen zu können", sagte MAN-Nutzfahrzeug-Chef Anton Weinmann.

Der Konzern will den zuletzt defizitären Busbereich bis 2010 in die Nähe der Renditen im Lkw-Geschäft führen und peilt dann 8,5 Prozent Umsatzrendite an. Um Kosten zu sparen will das Unternehmen bis Mitte des Jahres die Stadtbus-Montage von Salzgitter nach Polen verlagern. Mit der IG Metall einigte sich MAN erst vor zwei Wochen auf einen Pakt zur Standortsicherung in Salzgitter. Betriebsbedingte Kündigungen sind nun bis Ende September 2012 ausgeschlossen. Die im Busbereich frei werdenden Arbeitskräfte sollen in die Lkw-Produktion und ein neues Logistik-Zentrum wechseln.

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