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Fast 600 Arbeitsplätze bei Trevira sind gerettet.

Fast 600 Arbeitsplätze bei Trevira gerettet

Bobingen - Aus dem bayerischen Finanzministerium kommen gute Neuigkeiten für die Angstellten des Textilfaserherstellers Trevira mit Standorten in Bobingen und Guben (Brandenburg).

Eine Landesbürgschaft hat beim insolventen Textilfaser-Produzenten Trevira in Bobingen zunächst fast 600 Arbeitsplätze gerettet. Wie das bayerische Finanzministerium am Mittwoch in München mitteilte, bürgt der Freistaat für rund 80 Prozent eines notwendigen Betriebsmittel- und Investitionskredits im Umfang von insgesamt rund 23 Millionen Euro.

Von einer Schließung wären neben den Arbeitsplätzen im Unternehmen auch zahlreiche mittelständische Kunden und Lieferanten betroffen. Daneben konnten auch in dem Werk im brandenburgischen Guben zunächst etwa 650 Arbeitsplätze gesichert werden.

Das Land Brandenburg werde sich deshalb an der Staatsbürgschaft beteiligen. Trevira mit Sitz in Bobingen hatte im Juni wegen fehlender Finanzmittel vom damaligen indischen Mutterunternehmen Insolvenz angemeldet. Durch die Bürgschaft und ein Finanzierungskonzept der BayernLB, der Sparkasse Augsburg und der LfA Förderbank Bayern sei die Fortsetzung der Produktion an den Standorten im schwäbischen Bobingen und in Guben (Brandenburg) mit insgesamt rund 1250 Arbeitsplätzen auf lange Sicht garantiert.

dpa

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