+
Bis Ende 2016 will die Bahn die Zahl ihrer Fernbus-Verbindungen vervierfachen.

Trotz hartem Wettbewerb

Fernbus-Tochter der Bahn will Netz weiter ausbauen

Berlin - Die Fernbus-Tochter der Deutschen Bahn, Berlin Linien Bus, will trotz des harten Wettbewerbs ihr Angebot weiter ausbauen: "Wir sehen nach wie vor, dass der Markt interessant ist, ein Wachstumsmarkt, dass es Kundenklientel gibt, die wir bisher nicht erreicht haben".

Das sagte Geschäftsführer Karsten Schulze der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Bahn hatte vor gut einem Jahr angekündigt, die Zahl ihrer Fernbus-Verbindungen bis Ende 2016 vervierfachen zu wollen. Das habe man bereits erreicht, sagte Schulze. Die Kilometerleistung sei von 17 000 Kilometern im Februar 2015 auf jetzt 71 000 Kilometer täglich gewachsen. Seit März ist Berlin Linien Bus auf 40 Linien mit 150 Bussen unterwegs, die 250 Orte in Deutschland und den Nachbarstaaten ansteuern.

Schulze ließ offen, ob das Unternehmen derzeit Geld verdient. "Es gibt Linien, die profitabel sind und solche, die das noch nicht sind." Die Kosten von rund sechs Cent pro Fahrgast und Kilometer könne man im Preiskampf auf einigen Strecken nicht hereinholen, "es gibt anderen Linien, wo wir sie durchaus schaffen und übertreffen".

Berlin Linien Bus hatte nach einer Erhebung des Instituts Iges im Januar einen Marktanteil von acht Prozent der angebotenen Fahrplankilometer. Nachdem im März sieben neue Linien hinzugekommen sind, dürften es nun mehr als zehn Prozent sein.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Es sind Griechenland-Rettungsverhandlungen - doch die Finanzminister gehen geradezu in Hochstimmung in die Eurogruppe. Aber dann zieht sich die Sache doch wieder in die …
Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.