Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Ferrostaal-Deal drückt MAN-Gewinn

München - MAN hat angesichts der teuren Lösung für das Dauersorgenkind Ferrostaal im vergangenen Jahr deutlich weniger Geld verdient als 2010.

Unter dem Strich blieben der Münchner VW-Tochter 247 Millionen Euro, nachdem 2010 noch ein Plus von 722 Millionen Euro in den Büchern stand. Der Ferrostaal-Deal drückte den Gewinn um 434 Millionen Euro. Im eigentlichen Geschäft steht der Konzern allerdings erheblich besser da als vor einem Jahr.

Das operative Ergebnis kletterte deutlich um 43 Prozent von 1,035 Milliarden auf 1,483 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro und damit auf einen Rekordwert, wie der DAX-Konzern am Dienstag mitteilte. Für 2012 rechnet MAN mit weltweit gedämpftem Wachstum.

“Trotz der weiterhin bestehenden Verunsicherung, vor allem an den Finanzmärkten, haben wir die guten Geschäftszahlen des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen“, sagte Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen mit Blick auf das vergangene Jahr.

dpa

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