Störung am Bahnübergang: S1 verspätet

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Firmenzentrale des größten US-Autobauers General Motors (GM) in Detroit. Foto: Uli Deck/Archiv

GM und Fiat Chrysler starten neue Rückrufaktionen

Detroit (dpa) - Der größte US-Autobauer General Motors (GM) ruft massenhaft Fahrzeuge in die Werkstätten, die wegen Ölverlust Feuer fangen können.

Der Rückruf betreffe insgesamt 1,4 Millionen Modelle der Baujahre 1997 bis 2004 mit 3,8-Liter-V6-Motoren, die meisten davon in den USA, teilte GM mit. Der Defekt ist nicht neu, das Unternehmen hatte zuvor bereits mehrere Rückrufe deshalb durchgeführt.

In den vergangenen sechs Jahren seien 19 nicht schwerwiegende Verletzungen im Zusammenhang damit gemeldet worden. Von Todesfällen sei dem Unternehmen aber nichts bekannt. GM machte keine Angaben dazu, wie das Problem nun gelöst werden soll. Der Opel-Mutterkonzern kämpft derzeit noch mit den Folgen einer Serie von Massen-Rückrufen wegen defekter Zündschlösser, die mit über 100 Todesfällen in Zusammenhang stehen.

Auch der italienisch-amerikanische Autohersteller Fiat Chrysler rief in den USA etliche Fahrzeuge zurück. Die Aktion betrifft laut Unternehmensmitteilungen vom Dienstag 65 760 Ram-Pickup-Trucks, bei denen Überhitzungen zu Problemen beim Antiblockiersystem führen können, durch die schlimmstenfalls die hintere Achswelle brechen und Räder abfallen könnten.

Zudem sollen 75 364 Jeep Cherokees repariert werden, deren Klimaanlagen aufgrund potenzieller Defekte Feuer fangen könnten. Weltweit betrifft der Rückruf von Fiat Chrysler weitere über 40 000 Wagen, die meisten davon in Kanada und Mexiko.

FCA-Mitteilung zu Pickup-Trucks

FCA-Mitteilung zu Jeeps

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