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Der Alternative Investmentfonds (AIF) „DS 140 KG“ hat einen Airbus A380 gekauft und an die Airline Air France verleast. Das ist schon der fünfte Vertrag der Dortmunder Dr. Peters Group mit der französischen Airline.

Investments

Sachwerte für die Portfolio-Diversifizierung

Dr. Peter Lesniczak und Christoph Seeger vom Dortmunder Fondshaus Dr. Peters Group betonen die Bedeutung von Sachwerte-Investments für private Anleger. Deren prognostizierte Rendite liege vier bis fünf Prozent über den durchschnittlichen Zinssätzen für Anleihen bester Bonität.

Dr. Peter Lesniczak, Geschäftsführer Dr. Peters Emissionshaus.

Es gab einmal eine Zeit, in der Anleger eine Bundesanleihe, beispielsweise über zehn Jahre, zeichnen und sich dann beruhigt zurücklehnen konnten. Sicherer als ein deutsches Staatspapier ging es kaum, und die Rendite konnte sich mit mehreren Prozent durchaus sehen lassen – mehr als 4,5 Prozent waren es beispielsweise kurz vor Ausbruch der Finanzkrise. Auch heute sind Bundesanleihen noch sicher. Ihr Ausfallrisiko ist genauso gering wie in der Vergangenheit, aber ebenso sicher ist auch, dass Anleger ihr Vermögen mit solchen Investments schmälern anstatt zu erhalten und auszubauen. Schließlich liegt die Rendite, inflations- und steuerbereinigt, im Minusbereich. Das kann kaum eine Anlagealternative sein. Sachwerte hingegen schon, wie Dr. Peter Lesniczak, Geschäftsführer der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG aus Dortmund mitteilt. Das Unternehmen emittiert Sachwerte-Fonds mit aktuellem Fokus auf Flugzeug-Investments. „Sachwerte sind eine spannende Alternative im aktuellen Niedrigzinsumfeld, in dem aufgrund der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank kaum Verbesserungen in Sicht sind. Unternehmerische Beteiligungen, die in greifbare Sachwerte und somit in die Realwirtschaft investieren und wie wir sie anbieten, erwirtschaften im Schnitt vier bis fünf Prozent mehr Rendite pro Jahr als die aktuellen durchschnittlichen Zinssätze für Anleihen bester Bonität.“

Umfassende Vermögenssituation

Christoph Seeger, Geschäftsführer Dr. Peters Holding.

Sein Kollege Christoph Seeger, Geschäftsführer der Dr. Peters Holding GmbH, betont zudem: „Der Abstand von Sachwerte-Renditen zu klassischen festverzinslichen Anlageformen war nie so hoch – wohingegen das Risiko weiterhin vergleichsweise relativ niedrig ist.“ Natürlich beinhalten Sachwerte-Investments wie jedes Asset ein Risiko, aber andere Anlageformen seien im aktuellen politischen Umfeld wesentlich volatiler und abhängiger vom Geldmarkt. Eine pauschale Empfehlung, wie viel Prozent ihres verfügbaren Anlagevermögens Sparer in Sachwerte stecken sollten, können die Experten nicht geben. Für sie spielt die umfassende Vermögenssituation die entscheidende Rolle. „Der Berater oder Vermögensverwalter ist gefordert, individuell passende Lösungsvorschläge zu entwickeln. Wir beobachten aber allgemein substanzielle Sachwerte-Quoten im niedrigen zweistelligen Prozentbereich“, sagt Peter Lesniczak. Christoph Seeger kommt es vor allem auf die Diversifizierung innerhalb des Portfolios an. Diese sei mit Sachwerte-Fonds leichter zu erreichen als beispielsweise mit unmittelbaren Immobilienkäufen. „Privat gehaltene Immobilien werfen häufig nur sehr geringe Renditen ab. Das liegt unter anderem an den Kosten für eine sinnvolle Bewirtschaftung. Zudem kann dies viel Arbeit bedeuten und sehr komplex werden. Das macht eine Fondslösung attraktiv.“ Schließlich könnten Anleger dort schon recht kleinteilig investieren, um viele Fonds ins Depot aufzunehmen, bemerkt Lesniczak, der gleichzeitig auf das professionelle Asset Management der Anbieter verweist. „Das führt zu niedrigeren Kosten bei einer optimalen Bewirtschaftung. Schließlich werden Assets wie Flugzeuge oder Immobilien von Fachleuten aktiv verwaltet.“ Dazu komme, dass Privatanleger nicht in der Lage seien, ein Flugzeug zu erwerben und zu managen. Wer beispielsweise in einen Airbus A-380 investieren wolle, wie in den Alternativen Investmentfonds (AIF) „DS 140 KG“ – der vollreguliert ist und durch die BaFin zugelassene Dr. Peters Asset Finance GmbH & Co. Kapitalverwaltungsgesellschaft KG aufgelegt worden ist, komme an einer Fondslösung nicht vorbei. „Das Fondsvehikel ist einfach notwendig, sonst bleiben viele Anlagemöglichkeiten für private Investoren einfach versperrt“, sagt Christoph Seeger. Er betont auch die weiteren „Mehrwerte“ für die Zeichner solcher Sachwerte-Fonds. „Neben dem aktiven Management profitieren sie im Allgemeinen von der Erfahrung der Emissionshäuser wie dem unseren. Wir verfügen beispielsweise über einen guten Marktzugang, um die passenden Assets anzubinden, und besitzen grundsätzlich die Expertise, die Objekte nach Ablauf der Investitionsdauer sauber abzuwickeln und zu verkaufen. Zudem ist die sichere und transparente Verwahrung der Kundengelder immer gewährleistet, da eine unabhängige Verwahrstelle sämtliche Zahlungsströme überwacht.“

Patrick Peters

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