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Der spanische Baukonzern ACS von Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez prüft offenbar eine Kapitalerhöhung.

Finanzkreise: ACS prüft Kapitalerhöhung

Essen - Der spanische Baukonzern ACS von Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez geht in die Offensive: ACS prüft im Kampf um die Übernahme des deutschen Konkurrenten Hochtief eine Kapitalerhöhung, um sich frisches Geld zu besorgen.

Dazu werde eine Aktionärsversammlung geplant, hieß es am Freitag in Finanzkreisen. ACS bereite sich auf alle Eventualitäten vor und sichere das Übernahmeangebot gegen jegliche Abwehrmaßnahmen von Hochtief.

Nach Angaben von ACS hat der Verwaltungsrat am Freitag die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen. Diese soll voraussichtlich am 19. November in Madrid stattfinden, teilte das Unternehmen mit. Dabei sollen die Aktionäre über eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Offerte abstimmen.

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

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Die Finanzaufsicht Bafin hatte zuvor auf Bitten von ACS die Frist zur Vorlage des Übernahmeangebots für Hochtief um vier Wochen verlängert. ACS besitzt als Großaktionär bereits knapp 30 Prozent an Deutschlands größtem Baukonzern, will diesen Anteil aber auf über 50 Prozent aufstocken. Hochtief wehrt sich gegen die Übernahme.

dpa

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