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BMW senkt Absatzprognosen

Finanzkrise kommt in Realwirtschaft an

Die Automobilindustrie korrigiert ihre Prognosen, Österreich verstaatlicht die erste Bank und Verbraucherschützer klagen über zu wenig Hilfe für Sparer.

Die Konjunktur lahmt nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn und sonst in der Welt. Die Finanzkrise sei in der Realwirtschaft angekommen, ist zu hören.

Besonders stark ist die Automobilindustrie betroffen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nahm am Dienstag seine Prognose für den deutschen Automarkt von 3,2 auf 3,1 Millionen Neuzulassungen zurück. Der Stern berichtet, BMW könne gar keine Prognose für das kommende Jahr abgeben. Das Handelsblatt beschreibt die Lage auf dem amerikanischen Markt.

In Österreich wird nun die erste Bank verstaatlicht, berichtet die Zeit. Bisher war das noch nicht möglich. In Südamerika beginnt die Aussat für die nächste Erntesaison nur zögerlich. Sie seien verunsichert wegen des Preisverfalls, schreibt das Handelsblatt.

Verbraucherschützer fordern von der Regierung Hilfe für Sparer, die massenhaft falsch beraten worden seien. Laut FAZ.net geht es darum, dass den Banken geholfen werde, nicht aber den Sparern, die tatsächlich Hilfe brauchten. Das Blatt bietet außerdem ein Interview mit dem Arbeitsmarktökonom Michael Burda über die Finanzkrise, verlorenes Vertrauen und die staatlichen Hilfen an. tagesschau.de berichtet, dass laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform die Überschuldung der Deutschen zunehmen werde.

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