Firmenpleiten gehen zurück

- Wiesbaden - Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland geht weiter zurück: 3121 Unternehmen meldeten im Juli Insolvenz an, das sind 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Pleiten waren bereits im ersten Halbjahr 2005 erstmals seit fünf Jahren deutlich zurückgegangen.

Dagegen hält der starke Anstieg der Verbraucherinsolvenzen an. Mit 5841 Fällen wurden im Juli 37,6 Prozent mehr solcher Fälle gezählt als vor Jahresfrist. Der starke Anstieg ist weiterhin auf die gesetzliche Änderung zurückzuführen, die die Eröffnung der Verbraucherinsolvenzen vereinfacht hatte.

Die offenen Forderungen der Gläubiger lagen im Juli bei 3,7 Milliarden Euro, im Vorjahresmonat waren es 3,4 Milliarden Euro. Rund 70 Prozent der Forderungen betrafen Unternehmen.

Insgesamt betrug die Zahl der angemeldeten UnternehmensInsolvenzen von Januar bis Juli dieses Jahres 22 274, das waren 4,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen schnellte von Januar bis Juli um 40,9 Prozent auf 36 778 in die Höhe.

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