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Schlechte Zeiten für die Gastronomie

Gastronomen kämpfen gegen Flaute

Wiesbaden - Sie erhöhen die Preise, aber die wirtschaftliche Flaute überwinden sie damit nur bedingt: Gastronomen, Hoteliers und Caterer.

Das deutsche Gastgewerbe kommt auch 2010 nicht aus dem Tief. Im Februar ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 3,7 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Zusammen mit dem Januarwert addiert sich das Minus bereits auf 4 Prozent im Vergleich zum ebenfalls schon schlechten Vorjahr.

Wirte und Hoteliers hielten mit Preiserhöhungen dagegen, so dass die tatsächlichen (nominalen) Umsätze im Februar nur um 1 Prozent unter dem Wert von vor einem Jahr lagen. Die Beherbergungsbetriebe allein erzielten sogar einen kleinen nominalen Umsatzzuwachs von 0,6 Prozent. Bei unveränderten Preisen hätten sie ein Minus von 4,2 Prozent verbuchen müssen.

In der Gastronomie wurden nominal 2,0 Prozent und real 3,3 Prozent weniger als im Februar 2009 umgesetzt. Die Caterer verzeichneten ebenfalls Umsatzrückgänge von real 1,7 Prozent.

dpa

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