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Die Bausparkassen leiden unter der Dauer-Niedrigzinsphase. Die Bundesregierung plant daher eine Gesetzesänderung, die flexiblere Geschäfte erlauben soll. Foto: Martin Schutt

Flexiblere Geschäfte? Gesetzgeber will Bausparkassen stärken

Berlin (dpa) - Die unter der Dauer-Niedrigzinsphase leidenden Bausparkassen sollen gestärkt und so Bausparen auch künftig für Verbraucher attraktiv bleiben. Mit einer Gesetzesreform sollen Bausparkassen ihre Geschäfte künftig flexibler gestalten und ausweiten können, um ihre Ertragslage zu stärken.

Für den einzelnen Bausparer ändert sich nichts. Mit den Änderungen solle aber sichergestellt werden, dass sich Verbraucher auch künftig darauf verlassen können, dass die langfristigen Zusagen aus Bausparverträgen auch eingehalten werden können, hieß es am Dienstag im Bundesfinanzministerium.

Eine Entlastung für Bausparkassen bei Alt-Verträgen, in denen noch hohe Zinszahlungen zugesichert wurden, ist nicht geplant. Beim Verhältnis zwischen Bausparer und Kasse seien keine gesetzlichen Änderungen vorgesehen, hieß es. Einige Bausparkassen versuchen, Kunden aus lukrativen Alt-Verträgen herauszudrängen.

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