+
Ein Flixtrain steht auf dem Bahnhof Altona in Hamburg. Foto: Christian Charisius

Fernbus-Marktführer

Flixbus will auf weiteren Bahnstrecken Züge fahren lassen

Berlin (dpa) - Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus will der Deutschen Bahn auf weiteren Strecken auch mit Zügen Konkurrenz machen.

"Ab 2019 sollen FlixTrain-Züge auch zwischen Berlin und München beziehungsweise Köln und Berlin verkehren", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Geplant sei zunächst jeweils eine Fahrt hin und zurück am Tag. Zudem sollen auf den bisherigen Verbindungen Berlin-Stuttgart und Hamburg-Köln zusätzliche Züge fahren.

Bislang sind die Fahrten bei der Bahn-Tochter DB Netz lediglich beantragt, der Betreiber für die Züge auf den neuen Verbindungen steht auch noch nicht fest. Flixbus will wie beim Bus keine eigenen Fahrzeuge anschaffen, sondern nur die Fahrkarten verkaufen.

Zwischen Berlin und München hofft Flixbus, über die Schnellfahrstrecke fahren zu können, die erst im Dezember eröffnet worden ist, wie ein Sprecher bestätigte. Zuvor hatte der "Münchner Merkur" (Donnerstag) darüber berichtet. Flixbus denkt auch darüber nach, später zwei bis drei Züge pro Tag fahren zu lassen.

In diesem Jahr will Flixbus etwa 500 000 Bahn-Fahrkarten verkaufen. Die Deutsche Bahn zählt pro Jahr etwa 140 Millionen Fahrgäste in ihren Intercity und ICE.

Pressemitteilungen FlixBus

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Geht es nach Donald Trump, soll die Hälfte aller chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafen belegt werden. Peking will Vergeltung üben. Die beiden größten …
USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
VW und Audi halten sich im Falle Stadler alle Optionen offen. Der Audi-Chef wurde beurlaubt und der bisherige Vertriebsvorstand Schot auf seinen Posten berufen. …
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Deutschlands Tor zur Welt klemmt derzeit. Zum Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern herrscht am Frankfurter Flughafen Anspannung. Staus wie zu Ostern sollen …
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?
Über positive Aufregung vor der Fußball-WM wollte Aldi Süd auf Facebook schreiben - und erlebte eine aus ganz anderen Gründe aufgeregte Kundin.
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.