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Zirka 15 Prozent mehr Lohn wollen die Flugbegleiter erkämpfen.

Flugbegleiter der Lufthansa treten in Frankfurt in Warnstreik

Frankfurt/Main - Wegen eines Warnstreiks des Kabinenpersonals hat die Lufthansa am Freitag 40 Flüge von und nach Frankfurt gestrichen.

Wegen eines Warnstreiks des Kabinenpersonals hat die Lufthansa am Freitag 40 Flüge von und nach Frankfurt gestrichen. Es handele sich ausschließlich um Kurz- und Mittelstreckenflüge, erklärte eine Sprecherin der Fluggesellschaft. Bereits um 6.15 Uhr hatten die ersten Flugbegleiter die Arbeit niedergelegt, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) berichtete. Rund 400 Beschäftigte versammelten sich in einem Hotel am Flughafen. Die Aktion sollte um 9.15 Uhr enden.

“Damit ist der Mythos ausgeräumt, dass die Kabine nicht streiken kann“, meinte der UFO-Sprecher. Man erwarte nun von der Lufthansa ein Signal, sonst werde es kurzfristig weitere Streikaktionen geben. Eine Lufthansa-Sprecherin forderte die UFO-Delegation hingegen auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und den Tarifstreit nicht auf dem Rücken der Kunden auszutragen. Diesen wurden alternative Flüge, Bahnverbindungen und Stornierungen angeboten.

Die Gewerkschaft verlangt Tariferhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen mit einem Gesamtvolumen von etwa 15 Prozent bei einem Jahr Laufzeit. Die Lufthansa hatte nach eigenen Angaben ein Gesamtpaket von rund zehn Prozent einschließlich einer Ergebnisbeteiligung bei einer Laufzeit von 14 Monaten vorgelegt. Von den rund 16 000 Flugbegleitern der Lufthansa sind rund 70 Prozent bei UFO organisiert, die einen niedrigeren Abschluss der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als nicht bindend betrachtet.

dpa

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