+

Hauptstadtflughafen

BER-Debakel: Mehdorn tauscht Berater aus

Berlin - Neue Hindernisse im BER-Debakel: Hartmut Mehdorn, der Chef des Hauptstadtflughafens, muss mehrere nicht ordnungsgemäß beschäftigte Berater des Projekts auswechseln.

Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, stößt bei seinen Plänen für einen kleinen Testbetrieb in einem Seitenflügel des Neubaus nach einem Zeitungsbericht auf weitere Hindernisse. Mehdorn müsse mehrere externe Berater für das Projekt austauschen, weil er sie ohne die notwendige Ausschreibung beschäftigt hat. Das berichtete die „Bild“-Zeitung (Freitag). Flughafensprecher Ralf Kunkel bestätigte den Abgang der Berater von Price Waterhouse Coopers (PWC). Zur Begründung sagte er aber, der Flughafen wolle weniger mit externen Beratern arbeiten und stattdessen Sachverstand im Unternehmen aufbauen. PWC habe gute Arbeit geleistet.

Der Vorsitzende des Flughafen-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Martin Delius (Piratenpartei), sagte, Mehdorn habe sein eigenes absurdes Projekt kaputt gemacht. Für den für nächstes Jahr angestrebten Teilbetrieb im Nordpier fehlt noch die Genehmigung des nötigen Umbaus.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Frankfurt/Main - Bei der Catering-Tochter der Lufthansa fallen einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren rund 2000 Jobs weg.
Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Frankfurt/Main (dpa) - Brexit-Sorgen und Strafzoll-Drohungen von Donald Trump gegen deutsche Autobauer haben am Montag die Dax-Anleger verunsichert. An den Verlusten …
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die Hersteller konkret?
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
Hannover (dpa) - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche sind sich beide Seiten noch nicht näher gekommen.
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten

Kommentare