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Die spanische Fluglinie Iberia will ein Viertel ihrer Mitarbeiter entlassen.

Fluglinie Iberia streicht jeden vierten Job

Madrid - Die angeschlagene spanische Fluggesellschaft Iberia will angesichts von Millionenverlusten fast ein Viertel ihrer Mitarbeiter entlassen.

4.500 Stellen sollten gestrichen werden, um die Arbeitsplätze der übrigen 15.500 Mitarbeiter zu sichern, teilte die aus der Fusion zwischen Iberia und British Airways entstandene International Airlines Group (IAG) am Freitag mit. Im Rahmen eines groß angelegten Restrukturierungsplans will IAG auch wenig profitable Routen von Iberia einstellen und 25 ihrer Maschinen abstoßen.

Die Fluglinie verliere in allen ihren Märkten Geld und „verbrennt täglich 1,7 Millionen Euro“, sagte der Iberia-Vorstandsvorsitzende Rafael Sánchez-Lozano. „Iberia muss modernisiert werden und sich an das neue wettbewerbsorientierte Umfeld anpassen, da ihre Grundkosten deutlich höher liegen als die ihrer Konkurrenten in Spanien und Lateinamerika.“

IAG gab den Gewerkschaften bis zum 31. Januar Zeit, zu einer Einigung über den Stellenabbau zu kommen. Sollte bis dahin kein Beschluss gefasst worden sein, werde es noch weit tiefere Einschnitte geben, warnte IAG. Iberia stehe in einem „Kampf ums Überleben“.

Die Gruppe verzeichnete für das dritte Quartal 2012 einen Gewinnrückgang um elf Prozent auf 237 Millionen Euro. Der operative Verlust der Iberia im Umfang von 262 Millionen Euro in den vergangenen neun Monaten habe fast den gesamten Gewinn von British Airways (286 Millionen Euro) aufgefressen, hieß es von IAG weiter.

dapd

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