Am Flugplatz soll der Bahn-Streit enden

Frankfurt - Mit einem Gesprächsmarathon auf höchster Ebene wollen die Spitzen von Bahn und Lokführergewerkschaft GDL ihren festgefahrenen Tarifkonflikt lösen. Das stimmte manchen schon "vorsichtig optimistisch".

Wochenlang hatte sich Wolfgang Tiefensee mit Appellen begnügt, beide Seiten mögen sich wieder an den Verhandlungstisch setzen. Mit dieser Woche wandelte sich das Bild: Der Bundesverkehrsminister verstärkte den Druck auf die Tarifstreithähne Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL, indem er öffentlich machte, dass sich etwas bewege. Schließlich bat Tiefensee Bahnchef Hartmut Mehdorn und den GDL-Vorsitzenden Manfred Schell zu sich. "Konstruktive und intensive Gespräche" seien das gewesen, sagte Tiefensee und kündigte ein neues Angebot der Bahn an.

Das schürte Hoffnungen auf eine Lösung, denn nach mehr als fünf Wochen sollte es das erste Gespräch auf offizieller Ebene sein. Tiefensee beförderte den Optimismus noch dadurch, dass er für den Beginn konkreter Verhandlungen einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen nannte und ein Ergebnis in etwa einem Monat in Aussicht stellte.

Was in dem neuen Angebot steht, wurde zunächst nicht bekannt. Mehdorn und seine Personalchefin Margret Suckale, Schell und dessen Vize Claus Weselsky wurden von Reportern des "Hessischen Rundfunks" in einem Restaurant am Flugplatz in Egelsbach bei Darmstadt gesehen. Mehdorn flog dann am Mittag von dort weg und nahm später an den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Meseberg bei Berlin teil.

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