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Wissmann ist seit 2007 VDA-Präsident - tatsächlich wurde sein Vertrag erst im vergangenen Jahr verlängert.

Brisanter RND-Bericht aufgetaucht

Folgenschwerer Abgasskandal: VDA-Chef Wissmann am Karriereende? 

Die Autoindustrie soll sich laut Medienberichten um einen Nachfolger des VDA-Präsidenten Matthias Wissmann bemühen. Der Autokonzern Daimler weist die Gerüchte allerdings zurück.

Die Autoindustrie will einem Bericht zufolge einen personellen Neuanfang an der Spitze des Branchenverbands VDA. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag unter Berufung auf Industriekreise berichteten, soll der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, nach über zehn Jahren an der Spitze abgelöst werden. 

Die Suche nach einem Nachfolger, der das Ruder nach der Bundestagswahl übernehmen soll, koordiniert demnach Daimler-Chef Dieter Zetsche. Die Führungen von Daimler, BMW und Volkswagen wollen im Herbst mit einer "personellen und inhaltlichen Neuaufstellung" die Debatte über Verbrennungsmotoren und mögliche Fahrverbote bestreiten, wie das RND berichtete. Wissmann ist seit 2007 VDA-Präsident, sein Vertrag war erst im vergangenen Jahr um zwei Jahre verlängert worden.Im Zuge des Diesel-Abgasskandals war es zu Unstimmigkeiten zwischen Wissmann und zuletzt Zetsche selbst gekommen, wie das RND berichtete.

Daimler macht die Gerüchte mit einem Schlag zunichte

Trotzdem hat der Autokonzern Daimler dem Bericht über die angeblich geplante Ablösung Matthias Wissmanns als Chef des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) strikt widersprochen. „Von einer Ablösung Matthias Wissmanns kann keine Rede sein“, sagte Daimler-Sprecher Jörg Howe am Donnerstag.

dpa/AFP

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