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Foodwatch kritisiert die geplante Kennzeichnung von Lebensmitteln mit der Nährwert-Ampel.

Foodwatch bemängelt: Kennzeichnung der Ware mangelhaft

Berlin - Eine neue Studie belegt nach Ansicht der Verbraucherorganisation Foodwatch, dass die Lebensmittel- Kennzeichnung der Wirtschaft die Kunden in die Irre führt.

Fast zwei Drittel (63,8 Prozent) der Befragten hätten bei der aktuellen Kennzeichnung erkannt, dass ein Frühstücksprodukt sehr zuckerhaltig sei, während es fast 90 Prozent bei der Kennzeichnung in Ampelfarben gewesen seien, berichtete Foodwatch am Montag in Berlin.

Beim Vergleich zweier Frühstücksprodukte desselben Herstellers habe ein Viertel (25,8) bei herkömmlicher Kennzeichnung gesehen, dass das eine Produkt mehr Zucker enthält, beim Ampel-Modell seien es 92 Prozent gewesen. Derzeit geben viele Hersteller freiwillig an, wie hoch der Anteil an Fett, Zucker, Salz und Kalorien im Vergleich zum Tagesbedarf ist. Bei der Ampel stehen rot, gelb und grün für hohen, mittleren oder niedrigen Anteil an Nährwerten.

Der Branchenverband der Lebensmittelwirtschaft lehnt dies ab. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragte im Auftrag von Foodwatch rund 1000 Verbraucher. Der Tiefkühlhersteller Frosta hatte als erster Hersteller in Deutschland angekündigt, auf vier Produkten ab August die Ampel-Kennzeichnung einzuführen.

dpa

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