Foodwatch: Netto führt Verbraucher in die Irre

Berlin - Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft der Edeka-Tochter Netto Etikettenschwindel beim Verkauf von angeblich fettarmem Hackfleisch vor.

Der Marken-Discounter strecke fettreiches Hackfleisch mit “einer Pampe aus Wasser, Weizeneiweiß und Mehl“ und biete das Produkt als Hackfleisch mit 30 Prozent weniger Fett an, teilte Foodwatch am Donnerstag in Berlin mit. Dafür verlange Netto zudem noch einen höheren Preis.

Netto erklärte, es handele sich wie deklariert um eine “Zubereitung aus Hackfleisch“ und nicht um reines Hackfleisch. Das Produkt sei für Kunden, “die sich bewusster und ausgewogener ernähren wollen“.

Diese Produkte setzen auf Natur statt Aromastoffe

Diese Produkte setzen auf Natur statt Aromastoffe

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Thyssenkrupp einigt sich mit Tata auf Fusion der Stahlsparte
Mit der nun erzielten Grundsatzeinigung rückt eine mögliche Fusion zwischen Thyssenkrupp und Tata in greifbare Nähe. Zum Problem dürfte die Suche nach einem Kompromiss …
Thyssenkrupp einigt sich mit Tata auf Fusion der Stahlsparte
Thyssenkrupp einigt sich mit Tata auf Fusion der Stahlsparte
Mit der nun erzielten Grundsatzeinigung rückt eine mögliche Fusion zwischen Thyssenkrupp und Tata in greifbare Nähe. Zum Problem dürfte die Suche nach einem Kompromiss …
Thyssenkrupp einigt sich mit Tata auf Fusion der Stahlsparte
Weiteres Grundsatzurteil zum Mindestlohn erwartet
Erfurt (dpa) - Das Mindestlohngesetz beschäftigt erneut das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Heute verhandeln die Bundesrichter darüber, ob Geringverdiener einen Anspruch …
Weiteres Grundsatzurteil zum Mindestlohn erwartet
Allianz-Deutschland-Chef wirft Handtuch
Turbulenzen bei der Allianz: Ein überraschender Rücktritt überlagert die Botschaft, die der Versicherer eigentlich an die Öffentlichkeit bringen will.
Allianz-Deutschland-Chef wirft Handtuch

Kommentare