Ford: Keine betriebsbedingten Kündigungen 2010

Frankfurt/Köln - Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes hat trotz des erwarteten Einbruchs beim Autoabsatz auf dem deutschen Markt betriebsbedingte Kündigungen für 2010 ausgeschlossen.

Er gehe zwar von einem Rückgang der Neuzulassungen von 3,8 Millionen im vergangenen Jahr auf 2,8 Millionen aus. “Das trifft uns jedoch nicht ganz so hart wie einige andere, da wir 80 Prozent der hierzulande produzierten Autos exportieren“, sagte Mattes der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag).

Ford habe zum Jahresauftakt 4,2 Prozent beim Absatz in Europa zugelegt. “In Köln arbeiten wir in drei Schichten, planen für das gesamte Jahr keinerlei Kurzarbeit und stellen sogar 100 Leiharbeiter ein“, sagte der Ford-Deutschlandchef.

In Saarlouis müsse man zwar etwas kürzertreten, hier würden die Instrumente zur Kapazitätsanpassung flexibel eingesetzt. “Ziel ist für Deutschland, den Marktanteil zu halten. Und es wird 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, betonte Mattes.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Goldman Sachs und Bank of America schreiben Verlust
New York/Charlotte (dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen.
Goldman Sachs und Bank of America schreiben Verlust
Bitcoin stürzt unter 10 000 US-Dollar ab
Nach dem Höhenflug folgt der Fall: Gegenüber dem Rekordhoch von Mitte Dezember hat sich der Wert der wichtigsten Digitalwährung in kurzer Zeit halbiert. Die …
Bitcoin stürzt unter 10 000 US-Dollar ab
Dax moderat im Minus - Anleger bleiben vorerst vorsichtig
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch verstärkt Vorsicht walten lassen. Auch wenn aktuell an der Wall Street wieder steigende …
Dax moderat im Minus - Anleger bleiben vorerst vorsichtig
2,37 Mrd. Euro: Mega-Deal zwischen Nestlé und Ferrero
Schon seit längerem plant Lebensmittelkonzern Nestlé, sich von seiner US-Süßigkeitensparte zu trennen. Über den Käufer ist auch schon spekuliert worden. Jetzt ist der …
2,37 Mrd. Euro: Mega-Deal zwischen Nestlé und Ferrero

Kommentare