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Ford Mustang: Er gilt als einer der Ikonen der amerikanischen Automobil-Industrie. Der Vater dieses US-Modells ist jetzt gestorben.

Er rettete auch Chrysler

Der Vater des Ford Mustang ist tot: Trauer um amerikanische Automobil-Ikone

Lee Iacocca war einer der ganz Großen in der US-Automobilindustrie. Er galt nicht nur als einer der Väter des legendären Ford Mustang. Jetzt ist er tot. 

Washington - Die Automobil-Ikone Lee Iacocca ist im Alter von 94 Jahren gestorben. In den 1970er-Jahren war der visionäre Manager Chef des US-Automobilkonzerns Ford. Iacocca gilt als einer der Väter des legendären Ford Mustang, der bis heute produziert wird. Die „Washington Post“ berichtete unter Berufung auf die Tochter Lia Iacocca Assad, Lee Iacocca sei in Kalifornien an den Folgen von Parkinson gestorben.

Iacocca hatte eine steile Karriere in der Automobilindustrie hingelegt, im Alter von nur 36 Jahren war er bereits zum Vizepräsidenten von Ford aufgestiegen. Nachdem er 1978 von einem der Nachfahren des Firmengründers entlassen worden war, wurde er bald darauf Chef von Chrysler. Der damals drittgrößte amerikanische Autobauer stand zu dem Zeitpunkt kurz vor der Pleite. Schon nach wenigen Jahre wurde der Konzern unter Iacocca wieder hochprofitabel. 1992 ging Iacocca in den Ruhestand.

Automobil-Ikone Lee Iacocca.

Legendärer Erfinder von Ford Mustang: Lee Iacocca

Chrysler fusionierte 1998 mit Daimler-Benz. Ex-Chrysler-Chef Iacocca zeigte sich damals verärgert, dass ihn der damalige DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp nicht wieder reaktivierte. Schrempp habe ihn monatelang hingehalten, beklagte sich Iacocca in einem Interview der Tageszeitung „Detroit News“. Iacocca wollte als Berater oder Sprecher zu dem Autobauer zurückkehren. „Um ehrlich zu sein, ich hätte meinen rechten Arm dafür gegeben“, sagte er.

2007 verkaufte Daimler die Mehrheitsbeteiligung an der Chrysler-Gruppe. Vor knapp fünf Jahren fusionierte Chrysler dann mit dem italienischen Autobauer Fiat.

dpa

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