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Air France-KLM beharrt auf Stellenabbau bei Alitalia

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Rom (dpa) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM beharrt auf einem Stellenabbau bei der angeschlagenen Alitalia. Das geht aus neuen Unterlagen vom Freitag hervor. Wie bereits im ersten Kaufangebot will die französisch-niederländische Gruppe 2.100 Stellen abbauen.

Insgesamt 1.500 Arbeitsplätze sollen bei Alitalia im Inland und 100 bei Mitarbeitern im Ausland gestrichen werden, hieß es in dem neunseitigen Schriftstück. Weitere 500 Arbeitsplätze werden den Plänen zufolge bei der für die Bodendienste zuständigen Tochtergesellschaft AZ Service wegfallen, jedoch sollen diese Beschäftigten bei Air France-KLM eine neue Anstellung finden.

"Mehr können wir in punkto Stellenabbau nicht machen, sonst werden die Grundlagen unseres ganzen Projektes für Alitalia in Frage gestellt", erklärte der Chef der Gruppe, Jean-Cyril Spinetta. Der Präsident der Pilotengewerkschaft Anpac, Fabio Berti, sagte, der Plan sei inakzeptabel. "Das neue Dokument beinhaltet keine wesentliche Neuerung, für uns ist das Kapitel damit beendet, wir machen da nicht mit."

Der italienische Staat will mindestens 39,9 Prozent seiner insgesamt 49,9-prozentigen Beteiligung an der maroden Alitalia verkaufen. Der ausgehandelte Kaufvertrag mit Air France-KLM steht aber unter dem Vorbehalt, dass die Gewerkschaften ihre Zustimmung erteilen. Air-France-KLM will dem neuen Vorschlag zufolge die Flotte der Italiener um 37 Passagiermaschinen und 3 Fracht-Flugzeuge reduzieren. Die Cargosparte der Alitalia soll darüber hinaus ab 2010 ganz stillgelegt werden.

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