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Der Flugverkehr ist durch Softwareprobleme weiter eingeschränkt.

Eingeschränkter Luftverkehr

Weiter Software-Probleme: Lufthansa streicht 50 Flüge - 4100 Passagiere betroffen

Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung muss Lufthansa erneut etliche Flüge streichen. Ein Sprecher teilte mit, worüber sich Passagiere vor ihrem Abflug informieren sollten.

Update vom 26. März 2019: Wegen der weiterhin andauernden Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) sind auch am Dienstag Flüge abgesagt worden. Am Frankfurter Flughafen wurden wegen der Beschränkungen im Luftraum 54 von rund 1350 geplanten Verbindungen gestrichen, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport mitteilte. Der Hauptkunde Lufthansa sagte nach eigenen Angaben 50 Flüge mit rund 4100 betroffenen Passagieren ab, was ungefähr der Größenordnung vom Montag entsprach.

Die Flugsicherung hat angekündigt, die problematische Software erst in der Nacht zum Donnerstag (28. März) auszutauschen. Bis auf Weiteres gelte in dem vom DFS-Sitz im hessischen Langen kontrollierten Luftraum eine Kapazitätsbegrenzung auf 75 Prozent, um die Flugsicherheit nicht zu gefährden.

Die Störung ist laut DFS auf das Center Langen bei Frankfurt begrenzt. Dessen Bereich reicht grob vom Bodensee bis Kassel und von der niederländischen Grenze bis Thüringen. In dem Gebiet befinden sich die größeren Flughäfen Frankfurt, Stuttgart, Köln-Bonn und in Teilen der An- und Abflug Düsseldorf.

News vom 24. März: Lufthansa streicht 22 Flüge

Frankfurt/Langen - Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben nach Angaben der Lufthansa zu Wochenbeginn auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Allein Lufthansa müsse am Montag in Frankfurt 22 Flüge streichen. Davon seien insgesamt 2000 Passagiere betroffen, wie ein Sprecher der Lufthansa am Sonntagabend mitteilte. Passagiere sollten sich vor ihrem Abflug über den aktuellen Status ihres Fluges informieren, hieß es weiter.

Frankfurt: Lufthansa streicht 22 Flüge - Software-Problem schränkt Luftverkehr ein

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen.

Unterdessen erwägt Lufthansa den Kauf von Flugzeugen des Modells Boeing 737 Max - trotz zwei Abstürzen in kürzester Zeit.

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dpa

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