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Frankfurt/Main: Börse wartet auf US-Inflationsdaten - Dax mit moderatem Verlust

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Bronzeskulptur, Bulle und Bär, Deutsche Börse, Börsenplatz, Frankfurt am Main
Börsenplatz, Frankfurt am Main © Schöning / Imago

Nach einem freundlichen Wochenstart hat der Dax am Dienstag moderat nachgegeben.

Frankfurt/Main - Der deutsche Leitindex fiel zur Mittagszeit um 0,55 Prozent auf 13 612,05 Punkte. Tags zuvor hatte er um 0,8 Prozent zugelegt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank zur Mittagszeit um 0,82 Prozent auf 27 624,15 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,36 Prozent. An diesem Mittwoch wird in den USA die Inflationsrate für den Monat Juli veröffentlicht. Das könnte die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank beeinflussen.

Unter den Einzelwerten setzten sich die Rückversicherer an die Dax-Spitze. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hatte zwar durchwachsene Quartalszahlen gemeldet, doch Analysten fokussierten sich vor allem auf die «hervorragende Solvabilität», also die Ausstattung mit Eigenmitteln, sowie das bekräftigte Jahresüberschussziel. Munich Re zogen um 1,1 Prozent hoch und Hannover Rück folgten mit plus 0,9 Prozent.

Die Anteile von Airbus gewannen 0,6 Prozent. Der weltgrößte Flugzeugbauer lieferte im Juli nach Engpässen bei Zulieferern zwar deutlich weniger Maschinen aus als im Monat zuvor, holte aber zugleich Aufträge über 401 neue Maschinen herein.

Für die Papiere des Autozulieferers und Reifenherstellers Continental indes ging es um 1,3 Prozent abwärts. Wegen gestiegener Kosten und Abschreibungen im zweiten Quartal rutschte das Unternehmen aus Hannover in die Verlustzone. Für das zweite Halbjahr wird aber nicht zuletzt wegen eines hohen Auftragseingangs in der Autozuliefersparte Zuversicht verbreitet. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde bestätigt.

Der Flughafenbetreiber Fraport erhöhte nach einem starken Geschäftsbericht zum zweiten Quartal seine Jahresprognose für die Passagierzahlen und den Gewinn im Tagesgeschäft. Das beflügelte dessen Aktien, die im MDax um 1,6 Prozent stiegen.

Jungheinrich setzten sich nach einer positiven Studie der Privatbank Hauck & Aufhäuser an die Index-Spitze mit plus 4,1 Prozent. Dabei lobte Analyst Jorge Gonzalez Sadornil die inzwischen bessere Berechenbarkeit der Margenentwicklung, einen rekordhohen Auftragsbestand und die Kundschaft des Gabelstaplerherstellers in robusten Branchen. (dpa)

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