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Polizisten verstärken am Dienstag in Frankfurt am Main die Absperrungen vor der Europäischen Zentralbank (EZB).

Vor Blockupy-Protest 

EZB wird von Polizei massiv beschützt

Frankfurt/Main - Einen Tag vor den angekündigten Protesten der antikapitalistischen Blockupy-Bewegung in Frankfurt hat die Stadt einen Puffer um die Sicherheitszone der Europäischen Zentralbank errichtet.

Nach einer Auflage des Ordnungsdezernats müssen die Demonstranten zehn Meter Abstand zur Absperrung halten. Diese Entfernung werde mit weißer Farbe markiert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

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Absperrgitter, Nato-Draht und Wasserwerfer: Der spektakuläre EZB-Neubau am Main im Ostend erinnerte einen Tag vor der Eröffnung an eine Festung. Die EZB eröffnet an diesem Mittwoch ihre neue Zentrale offiziell. Zu Demonstrationen, Blockaden, Kundgebungen und Mahnwachen werden mehr als 10 000 Menschen in der Stadt erwartet.

Protest zur EZB-Eröffnung soll „bunt, laut, aber friedlich“ werden

Einen Tag vor der Großkundgebung zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt haben die Organisatoren ihre friedlichen Absichten betont. „Wir vom Blockupy-Bündnis planen keine Gewalttaten, sondern einen friedlichen, bunten, lauten Protest“, sagte Ulrich Wilken am Dienstag in Frankfurt. Der hessische Linke-Landtagsabgeordnete hat die Demonstration angemeldet, zu der am Mittwoch mindestens 10 000 Teilnehmer erwartet werden.

Geplant sind aber den ganzen Tag über Protestaktionen. Damit solle der Widerstand gegen die Politik von Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und EZB, aber auch der Bundesregierung verdeutlicht werden, sagte Wilken.

dpa

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