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Puma hat den 32-jährigen Franz Koch an die Spitze des drittgrößten Sportartikel-Unternehmens der Welt als Nachfolger von Jochen Zeitz berufen.

Franz Koch: Mit Anfang 30 auf dem Puma-Chefsessel

Herzogenaurach - Unternehmenschef mit Anfang 30? Eine solche Personalie klingt zunächst einmal ungewöhnlich. Doch Puma hat diesen Schritt gewagt.

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Der Konzern hat den 32-jährigen Franz Koch an die Spitze des drittgrößten Sportartikel-Unternehmens der Welt als Nachfolger von Jochen Zeitz berufen. Der studierte Betriebswirt Koch ist seit 2007 bei Puma, unter anderem verantwortlich für die weltweite strategische Planung, seit März sitzt er im Vorstand. Er hatte sich als einer von zahlreichen Kandidaten im Rennen um die Nachfolge von Zeitz durchgesetzt, der 18 Jahre an der Puma-Spitze gestanden hatte und nun zur Konzernmutter PPR nach Paris wechselt.

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Bevor er als strategischer Planer zu Puma kam, hatte Koch mehrere Jahre für die Beratungsgesellschaft Oliver Wyman gearbeitet. Sein Studium absolvierte er laut Puma an der Handelshochschule Leipzig. In Sydney erwarb er zudem den Titel eines Master of Commerce.

Zeitz, der selbst erst 30 Jahre alt war, als er 1993 das Unternehmens in Herzogenaurach als Sanierungsfall übernahm, sieht im Alter des neuen Chefs kein Problem. “Wir sind ein junges Unternehmen und da sollte Alter keine Rolle spielen“, sagte er im März. Koch habe bei Puma von Anfang an als Mann mit großem Potenzial gegolten. Für die Mitarbeiter sei es beruhigend, dass der neue Chef nicht der große Unbekannte von Außen sei.

dpa

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