2000 Testpassagiere braucht der Frankfurter Flughafen.

Frankfurter Flughafen sucht 2000 Freiwillige

Frankfurt/Main - Ein Desaster wie in Berlin soll vermieden werden, wenn der Frankfurter Flughafen im Oktober seinen neuen Flugsteig A-Plus in Betrieb nimmt. Daher gibt es nun ganz besondere Maßnahmen.

Der Flughafenbetreiber Fraport sucht 2000 Freiwillige, die als Testpassagiere den neuen Terminalbereich ab August ausgiebig auf die Probe stellen. Wie das Unternehmen am Dienstag im Internet mitteilte, stehen unter anderem die Sicherheits- und Passkontrollen, das Einchecken, Boarding und das Gepäckmanagement auf dem Prüfstand.

Die Tester müssen kein Vorwissen mitbringen, sollen aus unterschiedlichen Altersgruppen stammen und sollen eine Aufwandsentschädigung von zehn Euro pro Stunde erhalten. Schon vorher gebe es Testläufe mit Mitarbeitern, erklärte ein Firmensprecher. Ein Teilbereich des Flugsteigs ist bereits im Betrieb.

Der Flugsteig A-Plus ist vor allem auf große Interkontinental-Jets der Lufthansa ausgerichtet und soll im Oktober eröffnet werden. Es handelt sich um einen Anbau am bereits bestehenden Terminal 1 und soll im Jahr für rund sechs Millionen Passagiere bereitstehen. Das ist mehr als das Passagieraufkommen des gesamten Flughafens in Hannover.

dpa

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