Freie Fahrt zur WM: Straßenausbau im Plan

- München/Berlin - Autobahnen, Straßen und Bahnen werden nach Angaben von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) dem Ansturm der 3,2 Millionen erwarteten Fans bei der Fußball-WM 2006 gewachsen sein. Der noch unerledigte Bundesfernstraßen-Ausbau im Einzugsbereich der zwölf Weltmeisterschafts-Städte werde rechtzeitig fertig, stellte Stolpe in einer Zwischenbilanz fest. Trotz knapper Bundesmittel stünden dafür insgesamt 3,7 Milliarden Euro bereit. Der Countdown bis zum Start der WM in 598 Tagen laufe, aber, so Stolpe: "Wir sind für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gut aufgestellt." Jetzt müssten noch Wegweiser her, damit "sich ortsfremde Besucher auf ihrem Weg ins Stadion ohne Probleme orientieren können".

<P>Fast überall gebe es für den Transport zum Stadion mehrere Linien des Nahverkehrs. "Dessen Kapazität reicht überall aus, um auch in den Spitzenzeiten mehr als 50 Prozent der Zuschauer zum Stadion und wieder zurück zu befördern", heißt es in einem Ministeriumsbericht. Es wird erwartet, dass etwa 75 Prozent der Zuschauer schon in den ersten eineinhalb Stunden jeweils nach Spielende aufbrechen werden. Während dieser Spitzenbelastung werde der Anteil des öffentlichen Verkehrs in jeder der 12 WM-Städte von München bis Berlin auf deutlich über 50 Prozent steigen. "In allen Städten werden bauliche Veränderungen dazu beitragen, die Anbindung des Stadions durch den öffentlichen Personennahverkehr wesentlich zu verbessern."</P><P>Im Mittelpunkt der noch fälligen Autobahnausbauten stehen Erweiterungen auf meistens sechs Spuren. Besondere Bedeutung für die Zufahrten zu den WM-Städten und die Erschließung der Stadien haben unter anderem folgende Vorhaben: Die Schließung des Autobahnrings um Leipzig sowie die Erweiterung der A 9 vom Autobahnkreuz München-Neufahrn einerseits bis zum Kreuz Nord, andererseits bis zum Frankfurter Ring. </P>

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