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Jaguar Land Rover soll künftig von einem Ex-GM-Chef geleitet werden.

Früherer GM-Chef soll Jaguar Land Rover steuern

London - Beim verlustreichen Autohersteller Jaguar Land Rover soll ein früherer Topmanager von General Motors (GM) das Steuer übernehmen. Zwei Kandidaten sind im Gespräch.

Die Favoriten sind laut Medienberichten der frühere GM-Europe-Chef (Opel/Vauxhall) Carl-Peter Forster und GM-Vorstandschef Fritz Henderson. Forster hatte Opel im November nach dem geplatzten Verkauf von GM verlassen. Henderson ging im Dezember.

Der Chefposten war bei Jaguar Land Rover freigeworden, nachdem David Smith an der Spitze der beiden britischen Automarken am Montag zurückgetreten ist. Geschäftsführer Ravi Kant solle die Geschäfte weiterführen, bis die Nachfolge endgültig geklärt ist. Eine Entscheidung werde in naher Zukunft erwartet, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag der dpa.

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Zwischen Management und Gewerkschaft hatten sich die Fronten verhärtet. Smiths Rücktritt habe nichts mit dem Streit über Gehälter zu tun, teilte ein Unternehmenssprecher am Montagabend mit. Die britischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover gehören seit knapp zwei Jahren dem indischen Industriekonzern Tata. Eine Entscheidung über die Nachfolge bei Jaguar Land Rover könnte am Freitag bekannt werden, wenn sich der Aufsichtsrat von Tata Motors trifft.

Die beiden britischen Automarken hatten seit der Übernahme weniger Autos verkauft, aber Ende des vergangenen Jahres die Kurve bei den rückläufigen Absätzen geschafft. Im Dezember stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Drittel auf 21 134 Stück. Tata Motors hatte die Marken 2008 für 2,3 Milliarden Dollar vom US-Autobauer Ford übernommen. Seitdem wurden Kredite von mehr als einer Milliarde Pfund (derzeit 1,15 Mrd Euro) aufgenommen.

dpa

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