FTI: Wer sparen will, sollte früh buchen

- München - Der Münchner Reiseveranstalter FTI ist mit einem "hohen einstelligen Buchungsplus" in die Wintersaison 2005/2006 gestartet. "Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseveranstaltern freuen wir uns aktuell über eine steigende Nachfrage", sagte Geschäftsführer Dietmar Gunz bei der Vorstellung der neuen Kataloge. FTI sei überzeugt, den Reisesommer 2006 mit einem profitablen Wachstumskurs fortsetzen zu können.

Die deutschen Reiseveranstalter wollen nach den Worten von Gunz im nächsten Sommer die Last-Minute-Angebote verknappen. Die Veranstalter würden während der Fußballweltmeisterschaft ihre Flugkapazitäten herunterfahren und durch diese "bewusste Verknappung" der Flugkontingente Last-Minute-Reisen reduzieren. Bei FTI sei der Anteil der Last-Minute-Buchungen schon im vergangenen Sommer trotz höherer Kapazitäten von 16 auf 13 Prozent zurückgegangen. Reisenden, die sicher gehen und dabei sparen wollten, riet Gunz, die Superfrühbucher- oder Frühbucherrabatte zu nutzen.

Die Sommersaison hat FTI mit einem Umsatzplus von zehn Prozent abgeschlosen. Der Umsatz dürfte im gesamten Reisejahr 2004/2005 bei rund 600 Millionen Euro gelegen haben. Das Unternehmen arbeitet wieder profitabel. Gunz hatte vor zwei Jahren FTI für den symbolischen Preis von einem Euro mit Hilfe der Investorengruppe RM 2366 von dem englischen Veranstalter MyTravel zurückgekauft.

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